Informationen des bundesverbandes

Der Bundesverband BBK in Berlin, www.bbk-bundesverband.de

 

gliedert sich in

 

15 Landesverbände: Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen

 

Der BBK Allgäu/Schwaben-Süd e.V. gehört zu den 10 Regionalverbänden in Bayern

 

Die beiden Vorsitzenden des Regionalverbands BBK Allgäu/Schwaben-Süd e.V. gehören zum Vorstand des Landesverbandes Bayern.

 

 

BBK‑Newsletter Oktober 2017

 

 

1. HINWEISE UND INFORMATIONEN

 

KUNST-AM-BAU-WETTBEWERBE HUMBOLDT FORUM IM BERLINER SCHLOSS

 

Kunststandorte: 1. Foyer zum Auditorium, 2. Foyerwand 1. OG (zwischen Berlin-Ausstellung und Humboldt-Akademie)

 

Bauherrin: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss

 

Auslober, Koordination und Durchführung: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Referat A2, Straße des 17. Juni 112, D-10623 Berlin, im Geschäftsbereich des BMUB.

 

Wettbewerbsart: Für beide Standorte wird ein gemeinsamer, nichtoffener, anonymer Wettbewerb in deutscher und englischer Sprache mit vorgeschaltetem offenem Bewerberverfahren durchgeführt. Die maßgebende Wettbewerbssprache ist Deutsch.

 

Wettbewerbsaufgabe und Kunststandorte: Im Rahmen der Baumaßnahme Humboldt Forum im Berliner Schloss sollen für die beiden o. g. Kunststandorte Konzepte für Kunst am Bau entwickelt werden.

 

Realisierungskosten Foyer Auditorium (inkl. MwSt.): 150.000,- Euro,

 

Realisierungskosten Foyerwand 1. OG (inkl. MwSt.): 40.000,- Euro.

 

Teilnahmeberechtigung und Auswahlverfahren: Teilnahmeberechtigt sind professionelle Künstler/-gruppen (weltweit).

 

Aus dem Kreis der Bewerber werden durch das Auswahlgremium bis zu 20 Teilnehmer je Standort zum Wettbewerb eingeladen.

 

Bewerbung und Termine: Informationen zur Bewerbung für die Teilnahme am Wettbewerb und das Bewerbungsformular finden Sie ab dem 1.11.2017 auf der BBR-Website unter www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/wettbewerbe_node.html.

 

 

 

 ……………………………………………………………………………………………………………..

 

 Fragile Affinities – (re)strengthening international artistic collaboration

 

Symposium der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) in Kooperation mit der Akademie der Künste, Berlin anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der IGBK

 

23. und 24. November 2017, Hanseatenweg 10, 10559 Berlin

 

Die Wiederkehr nationalistischer Politiken in Europa betrifft vielerorts auch Künstlerinnen und Künstler: Beunruhigende Entwicklungen in der Türkei, die zunehmende Erosion demokratischer Institutionen in den EU-Mitgliedsstaaten Polen und Ungarn und der BREXIT sind Ausgangspunkte für eine Diskussion, wie künstlerischer Austausch für eine vielfältige europäische Gemeinschaft erhalten und befördert werden kann. Teilnahme kostenlos. Die Veranstaltung findet am 23.11.2017auf Deutsch, am 24.11.2017 auf Englisch statt. Anmeldung:bis 16.11.2017 unter affinities@igbk.de. Weitere Informationen und Programm hier (auf Englisch) und auf facebook.

 

 

 

………………………………………………………………………………………………

 

 

 

2. BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

 

Berlin, 5. Oktober 2017

 

Deutscher Kulturrat: Fachausschuss Bildung

 

Erwachsenenbildung – mit diesem Thema befasste sich der Fachausschuss Bildung erstmals ausführlicher. Gesammelt wurden Anforderungen an eine Stärkung und Erweiterung der Erwachsenenbildung, die angesichts der demografischen Entwicklung einerseits und der Zuwanderung andererseits an Bedeutung zunimmt. Aus den gesammelten Stichpunkten wird die Geschäftsstelle des Deutschen Kulturrates den Entwurf für eine Stellungnahme des Sprecherrats erarbeiten, der in der nächsten Sitzung am 21. 11.2017 weiter diskutiert werden soll.

 

Zum Tagesordnungspunkt Berichte stellte Werner Schaub (Dt. Kunstrat/IGBK/BBK) die Ausgabe 3/2017 der kultur politik mit dem Schwerpunkt „Kunst in der Schule“ vor. Dieses Thema wird auch wieder im Fachausschuss eine Rolle spielen.

 

 

 

Berlin, 7. Oktober 2017

IGBK-Vorstandssitzung

 

Der IGBK-Vorstand traf sich am 7. Oktober 2017 in Berlin zu seiner ersten regulären Sitzung nach der Neuwahl im Juni 2017.

 

Präsentiert wurde das Programm der am 23. und 24. November 2017 stattfindenden IGBK-Tagung (in Kooperation mit der Akademie der Künste, Berlin) 'Fragile Affinities'.

 

Außerdem beschloss der Vorstand, im zweiten Halbjahr 2018 ein Symposium zum Thema „Urheberrecht und Kunstfreiheit in Europa“ durchzuführen.Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern werden noch in diesem Jahr stattfinden. Sollte die Generalversammlung der International Association of Art (IAA) Europe 2018 in Brüssel stattfinden (entschieden wird darüber im Januar), könnte die IGBK-Veranstaltung in Kooperation durchgeführt und an die Generalversammlung gekoppelt werden.

 

Werner Schaub du Erhard Kalina nahmen an der IGBK-Vorstandssitzung teil. Erhard Kalina wurde zudem auf der Sitzung zum neuen IGBK-Schatzmeister gewählt.

 

 

 

Bonn, 12.10.2017

 

Beiratssitzung der Stiftung Sozialwerk der VG Bild-Kunst

 

Dies war die 2. Sitzung im Jahr 2017. Der finanzielle Zufluss ist gegenüber dem Vorjahr etwas höher ausgefallen, als vermutet worden war. Damit war die Finanzierung für 2017 im üblichen Rahmen wieder gewährleistet, so dass die Dauerzusagen für Renten-Aufstockungen und die Weihnachtsgelder für ca. 700 Begünstigte gesichert sind. Darüber hinaus konnten noch weitere Anträge im üblichen Rahmen und entsprechend der Antragsstellung positiv beschieden werden.

 

In dieser Sitzung wurden insgesamt 19 Anträge gestellt und diskutiert. Davon konnten zehn  Anträge zwischen monatlich 200 € und einmalig 2.000 – 3.000 € bewilligt werden. Das durchschnittliche Alter der Antragsteller*innen betrug 58 Jahre, der älteste war 87 Jahre und die jüngste 45 Jahre alt. Da es eine Antragsablehnung in der BG II gegeben hatte und dadurch eine eventuelle Ungleichbehandlung bei der Altersgrenze formuliert wurde, wurde beschlossen, dies anwaltschaftlich klären zu lassen. Um diesem Vorwurf entgegenzutreten, soll in Zukunft statt der genannten Altersgrenze von 65 Jahren in „Rentner*innen“ umformuliert werden. Für die Antragstellungen und die entsprechenden Beschlussfassungen ändert sich dadurch nichts. Bereits bestehende Unterstützungen zur Rente, d.h. Verlängerungsanträge (17), wurden für sechs Empfänger*innen um Beträge zwischen 100 € und 200 € erhöht.

 

Für den BBK nahmen an der Sitzung Annemarie Helmer-Heichele (Vorsitzende) und Werner Schaub teil, Klaus Nerlich hatte sich entschuldigt.

 

 

 

Bonn, 13. Oktober 2017

 

Förderbeirat Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst

 

Am 13.10.2017 fand im Haus der Kultur in Bonn eine Sitzung des Förderbeirats der Berufsgruppe I der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst statt. Tagesordnungspunkt war unter anderem eine weitere Modifizierung der Förderrichtlinien. Daran anschließend wurden die zum Bewerbungstermin 15. September 2017 eingereichten Anträge auf Förderung künstlerischer Projekte geprüft und nach eingehender Beratung beschieden.

 

Fünf Projekte fanden die Zustimmung des Förderbeirats, im Einzelfall wurde die Förderung unter den Vorbehalt der geforderten Mitgliedschaft in der VG Bild-Kunst gestellt.

 

An der Sitzung nahmen teil: Werner Schaub, Annemarie Helmer-Heichele, Ulla Windheuser-Schwarz und Ursula Thiele-Zoll.

 

 

 

Bonn, 25. Oktober 2017

 

KSK-Widerspruchsausschuss

 

 

 

Der Ausschuss behandelte 45 Widerspruchsfälle, davon 36 aus dem Versichertenbereich

 

und neun aus dem Unternehmerbereich. In einem Fall aus dem Versichertenbereich wurde dem Widerspruch abgeholfen.

 

 

Berlin, 27.10.2017

 

BBK-Symposion: KUNST WERT

 

Unterschiedlichen Aspekten des Werts von Kunst für die Gesellschaft widmete sich das diesjährige BBK-Symposion in der Akademie der Künste in Berlin. Rund 150 Teilnehmer*innen aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter vor allem Bildende Künstler*innen, nahmen teil.

 

Nach der Begrüßung durch Werner Schaub, Vorsitzender des BBK-Bundesverbands, wurde mit Spannung der Vortrag des Literatur- und Medienwissenschaftlers Prof. Jochen Hörisch von der Universität Mannheim erwartet. Der erste Teil seines Referats unter dem Titel „Der hohe Wert der Kunst“ knüpfte an Äußerungen von Goethe und Schiller zum Thema an, der zweite Teil wandte sich dem „ökonomischen Wert der Kunst“ zu und endete in dem provokativem Vorschlag, prominiente Bestände aus Museen auf Auktionen privaten Sammlern anzubieten und zugleich dazu zu verpflichten, dadurch Neuankäufe von Werken  zeitgenössischer Künstler*innen zu finanzieren.

 

Jedem Referatsabschnitt schlossen sich Gespräche bzw. gegenseitige Interviews mit Künstler*innen an: Nach dem Fishbowl-Prinzip stellten sich dazu nacheinander mehrere Künstler*innen aus dem Publikum zur Verfügung. Elegant moderiert von der Journalistin Birgit Kolkmann (Deutschlandradio) erschlossen sich dem Publikum dadurch sehr unterschiedliche Produktionsansätze und Intentionen für künstlerisches Schaffen.

 

In der ebenfalls von ihr moderierten Abschlussrunde überraschten die politischen Vertreter*innen aus Land und Kommune unisono mit einem Appell: Die Bildenden Künstler*innen mögen doch bitte lauter, deutlicher vernehmbar und organisierter ihre Forderungen artikulieren, damit die politische Ebene präzise wisse, welche Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Kunstschaffen beitragen können.

 

 

 

Berlin, 28. – 29.Oktober 2017

 

BBK–Bundesdelegiertenversammlung wählt neuen Vorstand

 

Am 28./29. Oktober 2017 trafen sich 55 Delegierte des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler in Berlin zur 14. Bundesdelegiertenversammlung, dem höchsten Gremium des BBK, um über die Aktivitäten in den vergangenen vier Jahren und die zukünftigen Ziele des Verbands zu diskutieren. Zudem stand die Wahl des Bundesvorstands für die nächste Wahlperiode 2017-2021 auf der Tagesordnung. Dabei kam es zu einem Generationswechsel. Das neue Vorstandsteam besteht aus den beiden Bundesvorsitzenden Dagmar Schmidt (Niedersachsen), die auch als neue Sprecherin gewählt wurde, und Werner Schaub (Baden-Württemberg). Als Beisitzer*innen wurden Friederike van Duiven (NRW), Doris Granz (Sachsen), Erhard Kalina (Niedersachsen), Prof. Klaus Nerlich (Thüringen) und Marcel Noack (Sachsen) gewählt.

 

Werner Schaub, der bisherige Sprecher des BBK-Bundesvorstands, erklärte den Bundesdelegierten vor der Wahl, dass er mit Blick auf den Generationswechsel und im Interesse eines geordneten Übergangs das neue Vorstandsteam noch für die Dauer von einem Jahr unterstützen wolle. Dadurch könne Kontinuität in der politischen Arbeit des BBK gewahrt werden. Der neue Vorstand des BBK lädt insbesondere jüngere Künstlerinnen und Künstler ein, Kulturpolitik solidarisch mitzugestalten.

 

Die Sprecherin des Bundesverbandes, Dagmar Schmidt, hob die Bedeutung einer koordinierten Arbeit der BBK-Landesverbände auf Bundes- und internationaler Ebene hervor: „Die Freiheit der Kunst immer wieder einzufordern ist das Rückgrat unserer kulturpolitischen Arbeit. Dafür fordern wir, bei der Strukturreform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks den kulturellen Auftrag zu stärken und Kunst und Kultur als Grundlage und unverzichtbaren Teil der menschlichen Gesellschaft in den Blick zu nehmen.“ Werner Schaub appellierte an die politischen Parteien, kulturpolitische Aspekte in die laufenden Koalitionsverhandlungen einzubeziehen.

 

In der Diskussion zu einem kulturpolitischen Handlungsprogramm wurde deutlich, dass sich der BBK sowohl für bessere soziale und rechtliche Rahmenbedingungen für das künstlerische Schaffen, insbesondere die angemessene Vergütung von professionellen künstlerischen Leistungen, als auch für lebenslange musische Bildung einsetzt; dafür müssten alle zeitgenössischen Kunstformen quer durch alle gesellschaftlichen Lebensbereiche bis in den Alltag – Stichwort Kunst im öffentlichen Raum – gefördert und weiterentwickelt werden und die Fördersysteme offen für traditionelle Strömungen als auch für ganz Neues sein.

 

 

 

 ……………………………………………………………………………………………………………..

 

3. AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN

 

 

BAYERN

 

 

„Halbwertzeiten – Langwertzeiten“

 

Symposium zum Thema Künstlervor- und nachlässe am 19. und 20. Oktober 2017 in der Galerie der Künstler München

 

 

 

Künstlerische Arbeiten, die im Leben einer Künstlerin / eines Künstlers entstehen, gehen oft aus Unwissen und Nachlässigkeit verloren oder sind auf viele Orte verteilt, so dass es nahezu unmöglich ist, deren Bestand zu sichern. Noch ist dieses Thema mit all seinen Schwierigkeiten, aber auch Möglichkeiten, in dem Bewusstsein von Kulturpolitikern und sogar bei der Künstlerschaft selbst nicht im vollen Umfang angekommen.

 

Fehlende Lagerräume, mangelnde Finanzierungen, fehlende Archivierungsdaten, aber auch die Unkenntnis über Erb- und Steuerrecht müssen dringend diskutiert werden. Der Erhalt von zeitgenössischer Kunst, gerade auch von weniger bekannten Künstler*innen darf nicht nur die Aufgabe von Privaterben oder Ehrenamtlicher sein.

 

Das Symposium wollte den Blick auf dieses immer bedeutender werdende Problem richten und Lösungen und Anregungen vermitteln – was erfolgreich gelang.

 

Die beiden Symposiumstage waren sehr gut besucht und von großer Lebendigkeit und fruchtbarem Austausch geprägt. Dies war vor allem der Auswahl der hervorragenden Redner*innen als auch der hochprofessionellen Moderation von Birgit Kolkmann zu verdanken.

 

Zu verdanken ist diese Veranstaltung dem kürzlich verstorbenen ersten Vorsitzenden des BBK München und Landesverbandes Bayern, Klaus von Gaffron. Auch über seinen Nachlass muss jetzt nachgedacht werden. Ohne sein unermüdliches Engagement hätte dieses Symposium nicht stattgefunden.

 

Der BBK München und Oberbayern e. V. nimmt sich als Berufsverband der Künstlerschaft dieses Themas an und steht für die Idee einer gemeinsam zu gründenden Stiftung. Die begleitende Ausstellung ist noch bis zum 19. November 2017 in der Galerie der Künstler zu sehen.

 

Informationen zur Veranstaltung: http://www.bbk-muc-obb.de

 

 

Redaktioneller Hinweis

 

Für die Rubriken „Von Kolleg/inn/en für Kolleg/inn/en“ und „Mitteilungen aus den Verbänden“ können jeweils bis zum 28. des laufenden Monats Beiträge an die Bundesgeschäftsstelle (info@bbk-bundesverband.de) gesandt werden. Veranstaltungen und Informationen, die nach diesem Termin stattfinden, können noch bis zum letzten Tag des Monats geschickt werden. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Texte und Ausstellungshinweise zu kürzen.

 

……………………………………………………………………………………………………………..

 

Impressum

 

NEWSLETTER-REDAKTION

BBK-Bundesgeschäftsstelle / Mohrenstraße 63 / 10117 Berlin

Tel. 030 2640970, Fax 030 28099305

 

info@bbk-bundesverband.de / www.bbk-bundesverband.de

 

V. i. S. d. P.: Werner Schaub

Wenn Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, schicken Sie bitte eine Email an die Redaktion.

KONTAKT INFO

Geschäftsstelle und Büro

BBK Allgäu/Schwaben-Süd e.V.

Kleiner Kornhausplatz 1

87439 Kempten/Allgäu